Völkermarkt, 16. September 2010

 

Antrag gem. § 41 K-AGO

 

An den

Gemeinderat der Stadtgemeinde Völkermarkt

-   R A T H A U S   -

9100   Völkermarkt

 

Die unterzeichneten Gemeinderäte stellen gemäß § 41 K-AGO folgenden Antrag:

 

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Völkermarkt wolle die angeschlossenen Richtlinien für Wohnungsvergaben beschließen, sodass frei werdende Wohnungen, für welche die Stadtgemeinde Völkermarkt das Einweisungsrecht hat, für jeden Wohnungssuchenden bekannt werden und die Vergabe nachvollziehbar erfolgen kann.

 

Begründung:

Da die Anzahl der Wohnungssuchenden das Angebot an freien Wohnungen übersteigt ist es erforderlich, genaue, gerechte und nachvollziehbare Modalitäten für Wohnungszuweisungen festzulegen.

 

Stadtgemeinde Völkermarkt

 

Richtlinien für Wohnungszuweisungen

 

Voraussetzungen:

  • Vollendetes 18. Lebensjahr
  • Österreichischer Staatsbürger, EU-Bürger oder Konventionsflüchtlinge mit einer mind. 10-jährigen Aufenthaltsgenehmigung
  • Einkommensgrenzen nach dem Ktn WBF-Gesetz

 

Anträge/Fristen:

  • Anträge können schriftlich, telefonisch, persönlich oder per E-Mail eingebracht werden.
  • Erforderliche Unterlagen zum Nachweis des Einkommens, Familienstandes und besonders berücksichtigungswürdiger Umstände sind anzuschließen.
  • Wohnungsansuchen bleiben 1 Jahr in Evidenz und sind erforderlichenfalls vom Antragsteller zu verlängern.

 

Vergabemodalitäten:

  • Jeden Monat vom 01. bis zum 10. des Monats (während der Amtsstunden) liegt eine Liste der freien Wohnungen im Sozialreferat / Anschlagtafel / Homepage auf. Alle als wohnungssuchend gemeldeten Personen (gültiger Antrag im Sozialreferat) haben dann die Möglichkeit, sich im Sozialreferat für eine für sie passende Wohnung zu bewerben. Die vorliegenden Bewerbungen auf eine jeweilige konkrete Wohnung werden unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien (Dringlichkeit, Lebensumstände, Antragsdauer udgl) vom Sozialreferat einer vorbehaltlichen Reihung unterzogen.
  • Am Ende jeden Monats findet eine Sozialausschusssitzung statt, in der der Reihungsvorschlag beraten und ein Vergabevorschlag erarbeitet wird.

 

Sonstiges:

  • Ein Rechtsanspruch auf Zuweisung einer Gemeinde- oder Genossenschaftswohnung besteht nicht.
  • Die Bearbeitung des Wohnungsantrages kann erst noch Vorlage bzw Abgabe aller benötigten Unterlagen erfolgen
  • Sämtliche Änderungen der Lebensumstände die das Wohnungsansuchen betreffen (Verehelichung, Scheidung, Geburt, Adressänderung, usw) sind umgehend bekannt zu geben.
  • Unwahre Angaben führen ausnahmslos zum Verlust des Wohnungsantrages.